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Klopps 44: Zwei Kader für die ersten Länderspiele

Jürgen Klopp beginnt seine Amtszeit als Bundestrainer mit einem Doppelaufgebot, wie es der DFB noch nicht hatte. Am 17. September nominierte er 24 Spieler für die ersten beiden Nations-League-Partien gegen die Niederlande und Griechenland und 21 andere gegen Serbien und erneut Griechenland.

Klopps erste Nominierung ist kein gewöhnlicher Großkader, sondern ein fast vollständiger Mannschaftswechsel in der Mitte der Länderspielperiode. Gegen die Niederlande am 24. September in Amsterdam und Griechenland am 27. September in Augsburg stehen 24 Spieler bereit. Für Serbien am 1. Oktober in München und das Rückspiel in Thessaloniki am 4. Oktober folgen 21 andere. Klopp nennt das ein Jobsharing-Modell: Nach dem zweiten Spiel reist die erste Gruppe ab, die zweite kommt.

Im ersten Aufgebot stehen im Tor Marc-André ter Stegen, Alexander Nübel und Dahmen, in der Abwehr unter anderem Jonathan Tah, Nico Schlotterbeck und die Freiburger Max Rosenfelder und Philipp Treu, im Mittelfeld Joshua Kimmich, Jamal Musiala, Serge Gnabry und der Freiburger Yannik Engelhardt, im Angriff Kai Havertz. Die zweite Gruppe führen Florian Wirtz, Karim Adeyemi, Nick Woltemade und Jonathan Burkardt an, im Tor stehen Noah Atubolu, Jonas Urbig und Dahmen, dazu der vierte Freiburger Derry Scherhant. Nicht nominiert sind Oliver Baumann, Matthias Ginter, Leroy Sané und Deniz Undav. Beide Listen umfassen zusammen 45 Plätze; weil Dahmen doppelt geführt wird, sind es 44 verschiedene Spieler.

Die 44 Spieler reisen nicht gemeinsam ins Quartier, und eine Nominierung garantiert keinen Einsatz. Rosenfelder etwa kam in dieser Bundesliga-Saison bislang auf 21 Minuten, stand international aber zweimal in der Startelf. Die Zahl der Debütanten hängt davon ab, wie man zählt: Der kicker kommt auf elf Neulinge, andere Medien auf 16, je nachdem, ob bereits nominierte, aber noch nicht eingesetzte Spieler mitgerechnet werden. Der kicker hatte Rosenfelder, Treu und Scherhant vor der Pressekonferenz genannt; maßgeblich ist die veröffentlichte Kaderliste des DFB. Ob das Modell Bestand hat, hat Klopp offen gelassen; für die Spiele im November gilt es nach seinen Worten nicht automatisch.

Klopps erstes Spiel als Bundestrainer findet am 24. September in Amsterdam statt. Nach der Partie gegen Griechenland am 27. September wird das Aufgebot nahezu vollständig ausgetauscht. Die vollständigen Listen veröffentlicht der DFB auf dfb.de.

Konstruktiv 46/100✓ Lösung benannt✓ Belege✓ Grenzen benanntTon: nüchtern

Sachlicher, faktenreicher Bericht über ein neues Kadermodell mit offen benannten Unsicherheiten, aber ohne echte Problemlösung oder Einordnung der Wirkung.

Der Text ist nüchtern geschrieben, nennt Namen, Daten und Zahlen und verweist auf die offizielle Kaderliste als Quelle. Positiv fällt auf, dass er widersprüchliche Angaben zur Zahl der Debütanten offenlegt und einräumt, dass die Dauer des Modells offen ist. Als Ansatz wird das Jobsharing-Modell beschrieben, doch es bleibt unklar, welches Problem es löst und was Fachleute davon halten. Mehr Einordnung zu Zielen, Erfahrungen anderer Verbände und möglichen Folgen würde den Text konstruktiver machen.

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