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Deutsche Bahn baut Verbindungen ins Ausland aus

Mit dem Fahrplanwechsel am 13. Dezember baut die Deutsche Bahn, der bundeseigene deutsche Bahnkonzern, ihr Angebot ins Ausland aus. Täglich gibt es dann mehr als 320 internationale Fahrten, etwa nach Frankreich, Italien oder Österreich; das sind 20 mehr als bisher.

Mit dem Fahrplanwechsel am 13. Dezember baut die Deutsche Bahn, der bundeseigene deutsche Bahnkonzern, ihr Angebot ins Ausland aus. Täglich gibt es dann mehr als 320 internationale Fahrten, etwa nach Frankreich, Italien oder Österreich; das sind 20 mehr als bisher. Neu ist außerdem eine Sprinter-Linie zwischen Hamburg und München, also ein schneller Fernzug mit nur wenigen Halten. Die Ticketpreise steigen laut Bahn nicht.

Der neue Sprinter verkehrt dreimal täglich in beide Richtungen und hält nur in Hannover und Nürnberg; Lüneburg, Göttingen und Fulda entfallen als Halt. Zwischen Hamburg und Kopenhagen, der dänischen Hauptstadt, fahren ab März sieben statt fünf Züge am Tag. Ab Sommer kommt eine Direktverbindung von München über Mailand nach Rom hinzu, in Zusammenarbeit mit der italienischen Bahn Trenitalia und den Österreichischen Bundesbahnen. Nach Angaben der Bahn sind dann mehr als 200 Städte in 14 Ländern direkt von Deutschland aus erreichbar.

Offen bleibt die Pünktlichkeit: Im September kamen laut Bahn nur 52,4 Prozent der Fernzüge pünktlich an, also weniger als sechs Minuten zu spät. Dazu kommen Baustellen. Die Strecke zwischen Lehrte bei Hannover und Berlin ist bis Dezember 2027 gesperrt, die Fahrzeit zwischen Berlin und Hannover verlängert sich deshalb um 80 auf rund 180 Minuten. Einige Verbindungen fallen weg.

Der Ticketverkauf für den neuen Fahrplan beginnt am 14. Oktober. Die Preiszusage im Fernverkehr gilt nach Angaben von Bahn-Chefin Evelyn Palla bis Mai 2027. Das Pünktlichkeitsziel von mindestens 60 Prozent für dieses Jahr dürfte die Bahn laut Handelsblatt verfehlen; bis Ende 2029 sollen mindestens 70 Prozent der Züge pünktlich sein.

Konstruktiv 82/100✓ Lösung benannt✓ Belege✓ Grenzen benanntTon: nüchtern

Der Text verbindet konkrete Angebotsverbesserungen mit belastbaren Zahlen und benennt offen Pünktlichkeitsprobleme und Baustellen.

Der Beitrag beschreibt nicht nur Probleme, sondern konkrete Fortschritte wie neue Verbindungen, mehr Fahrten und stabile Preise. Zahlen zu Fahrten, Pünktlichkeitsquote und Sperrzeiten sind nachvollziehbar und mit Quellen wie der Bahn oder dem Handelsblatt versehen. Einschränkungen wie wegfallende Halte, längere Fahrzeiten und verfehlte Ziele werden offen genannt, der Ton bleibt sachlich. Noch besser wäre es, einzuordnen, woran die Verspätungen liegen und welche Maßnahmen die Lage tatsächlich verbessern könnten.

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