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Wie spart man beim Girokonto am schlausten?

Beim Girokonto lässt sich oft ein dreistelliger Betrag pro Jahr sparen. Bei klassischen Filialbanken kostet die Kontoführung laut ARD-Finanzredaktion je nach Modell bis zu 238,80 Euro jährlich, während viele Digitalbanken keine Grundgebühr verlangen.

Ein Wechsel ist dabei einfacher als oft gedacht: Banken sind gesetzlich verpflichtet, ihre Kundinnen und Kunden mit einer Kontowechselhilfe zu unterstützen – geregelt im sogenannten Zahlungskontengesetz.

Die Spanne ist groß: Die Volksbank Köln Bonn verlangt für ihr Komfort-Konto 120 Euro im Jahr, die Dortmunder Sparkasse für ihr teuerstes Modell 238,80 Euro, die Commerzbank je nach Kontomodell zwischen 58,80 und 154,80 Euro. Digitalbanken wie C24 oder Trade Republic verzichten mangels Filialnetz auf Kontoführungsgebühren. Laut einer Bitkom-Studie von 2024 haben 58 Prozent der Deutschen ihr Hauptkonto schon mindestens einmal gewechselt – 2018 waren es 35 Prozent; über 40 Prozent der Kunden betreten nie eine Filiale. Bankexperte Martin Faust führt die gestiegenen Gebühren auf die frühere Niedrigzinsphase zurück.

Auch „kostenlose" Konten haben Bedingungen: Oft entfällt die Gebühr nur ab einem monatlichen Mindestgeldeingang, und kostenlose Abhebungen sind teils begrenzt – Verbraucherschützer raten, auf solche versteckten Kosten zu achten. Wer auf Filialservice Wert legt, verzichtet bei Direktbanken darauf. Und auch Gratis-Konten haben laut Faust einen Preis: Die Bank nutzt Kontodaten, um passende Produkte anzubieten.

Beim Wechsel muss die alte Bank binnen fünf Geschäftstagen alle Zahlungen der letzten 13 Monate übermitteln, die neue Bank richtet danach Daueraufträge ein. Die Verbraucherzentrale empfiehlt, beide Konten übergangsweise parallel zu führen; für Fehler bei der Übertragung haften die Banken.

Konstruktiv 82/100✓ Lösung benannt✓ Belege✓ Grenzen benanntTon: nüchtern

Der Text zeigt einen konkreten, gesetzlich gestützten Lösungsweg zum Kontowechsel, belegt ihn mit Zahlen und benennt offen Nachteile und versteckte Kosten.

Der Beitrag bleibt nicht beim Ärger über steigende Gebühren stehen, sondern erklärt Schritt für Schritt, wie ein Kontowechsel abläuft und welche Rechte Kundinnen und Kunden dabei haben. Konkrete Preise einzelner Banken, eine Studie mit Vergleichszahlen und Aussagen von Fachleuten und Verbraucherschützern machen die Aussagen überprüfbar. Auch Einschränkungen kommen vor: Mindestgeldeingang, begrenzte Gratisabhebungen, fehlender Filialservice und die Nutzung von Kontodaten. Noch hilfreicher wäre eine Einordnung, für wen sich ein Wechsel finanziell wirklich lohnt und welche Erfahrungen Wechselnde in der Praxis machen.

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