Neun gerettete Orang-Utans kehren in den Wald zurück
Ein Orang-Utan-Weibchen klettert aus seiner Holzkiste einen Baum hinauf und verschwindet im Laub. Neun Menschenaffen, die nach Waldbränden auf den indonesischen Inseln Borneo und Sumatra gerettet wurden, sind im Schutzgebiet Batu Nyambu im Westen Borneos freigelassen worden. Das berichtete die Tagesschau am 3. November. Laut der Tierärztin Karmele Llano Sanchez von der Tierschutzorganisation Yiari hatten die Tiere Verbrennungen und Untergewicht; ihr Team pflegte sie wochenlang.
Ob die Tiere im neuen Wald überleben, ist offen; drei Weibchen sind laut Sanchez schwanger, ein Teil des Teams bleibt deshalb vorerst in der Nähe. Wer für die Brände verantwortlich ist, ist nicht geklärt. Verdächtigt werden Firmen, die Land für neue Plantagen gewinnen wollen.
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