Ärmere Länder bekommen nur einen Bruchteil der nötigen Klimahilfe
Dämme gegen Hochwasser, dürrefeste Nutzpflanzen, klimafeste Häuser: Für solche Anpassung an den Klimawandel brauchen ärmere Länder bis 2035 jährlich 305 Milliarden Dollar internationale Hilfe. 2024 stellten die Industriestaaten höchstens 31,7 Milliarden Dollar bereit. Das steht im Bericht zur Anpassungslücke des UNO-Umweltprogramms UNEP, über den science.orf.at am 4. November berichtet. Nach den Klimaverhandlungen müssen die reichen Staaten, die die Erwärmung maßgeblich verursachen, dafür aufkommen.
Laut UNEP sind die Industriestaaten nicht auf Kurs, ihre Zusage einzulösen, die Hilfe bis 2025 auf 40 Milliarden Dollar jährlich zu verdoppeln. Das Ziel der Konferenz in Brasilien würde nur 20 bis 29 Prozent des Bedarfs decken. Darüber verhandelt die Klimakonferenz im türkischen Antalya.
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