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Viele ältere Mehrfamilienhäuser eignen sich für Wärmepumpen

Viele ältere Mehrfamilienhäuser in Deutschland könnten mit Wärmepumpen beheizt werden, ohne dass das gesamte Gebäude saniert werden muss.

Das zeigt der am Donnerstag veröffentlichte Energieatlas des Gebäudedienstleisters Techem. Für die Untersuchung wurden Daten aus 1,1 Millionen Wohnungen ausgewertet. Demnach eignen sich bereits 40 Prozent der Gebäude mit ihren vorhandenen Heizkörpern. Bei vielen weiteren Häusern würde ein Austausch einzelner Heizkörper genügen.

Werden zu kleine Heizkörper durch größere Modelle ersetzt, steigt der geeignete Anteil laut Techem auf rund 80 Prozent. Noch mehr Häuser könnten mit Heizkörpern umgestellt werden, die durch eingebaute Ventilatoren zusätzliche Wärme abgeben. Nur der verbleibende Teil brauche stärkere Eingriffe wie eine Fußbodenheizung oder zusätzliche Dämmung. Die Untersuchung sagt allerdings nicht, welche Investitionskosten für die einzelnen Gebäude entstehen.

Techem vergleicht auch die laufenden Heizkosten. In den untersuchten Häusern mit Wärmepumpe lagen sie im vergangenen Jahr bei durchschnittlich 8,80 Euro je Quadratmeter und damit unter den anderen Heizarten. Daraus folgt jedoch nicht, dass jeder Umbau sofort billiger wäre. Wärmepumpen stehen bisher häufiger in gut gedämmten Gebäuden. Anschaffung und Umbau sind in diesem Vergleich nicht enthalten.

Der Atlas zeigt deshalb vor allem ein technisches Potenzial, keine fertigen Sanierungspläne. Eigentümer brauchen weiterhin eine Berechnung des Wärmebedarfs und eine Prüfung der vorhandenen Heizkörper. Erst dann lässt sich beurteilen, ob eine Wärmepumpe effizient arbeitet und welche Änderungen im einzelnen Haus wirklich nötig sind.

Konstruktiv 88/100✓ Lösung benannt✓ Belege✓ Grenzen benanntTon: nüchtern

Der Text zeigt mit konkreten Daten, wie Wärmepumpen in Bestandsbauten möglich werden, und benennt zugleich klar die Grenzen der Studie.

Der Beitrag beschreibt nicht nur ein Problem, sondern eine machbare Lösung: Welche Gebäude sich ohne oder mit kleinen Umbauten für Wärmepumpen eignen. Er stützt sich auf eine Auswertung von 1,1 Millionen Wohnungen und nennt Anteile sowie Heizkosten je Quadratmeter. Vorbildlich ist die Einordnung, dass Investitionskosten fehlen und Wärmepumpen bisher vor allem in gut gedämmten Häusern stehen. Noch stärker wäre der Text mit einer unabhängigen Zweitquelle und einer Größenordnung für die Umbaukosten.

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