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Wolfsbestand wächst nicht mehr in Deutschland

Seit dem Jahr 2000 leben wieder Wölfe in Deutschland, und ihre Zahl ist bis vor kurzem jedes Jahr gestiegen. Damit ist es vorbei: Die zuständige Bundesstelle zählte im Monitoringjahr 2024/25 rund 284 Wolfsterritorien. Das sind etwa so viele wie im Jahr davor.

Seit dem 2. April 2026 steht der Wolf trotzdem im Bundesjagdgesetz, Niedersachsen plant für das Jagdjahr 2026/27 bis zu 27 Abschüsse.

Ein Territorium ist das Gebiet eines Rudels, eines Paars oder eines sesshaften Einzeltiers. Die Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes wies für 2024/25 mindestens 1.636 einzelne Wölfe nach, die meisten in Niedersachsen, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern. Vier Bundesländer haben keine Territorien, unter den Flächenländern nur das Saarland. Die besiedelte Fläche wuchs um knapp fünf Prozent: Die Tiere verteilen sich weiter, ohne dass mehr Territorien entstehen. Von 163 tot gefundenen Wölfen starben 124 im Straßenverkehr, 16 wurden illegal getötet.

Die Zahlen sind Mindestwerte und werden nachträglich korrigiert: Bei Veröffentlichung im November 2025 waren es 276 Territorien, heute 284; für 2023/24 stieg die Zahl von 274 auf 289. Das Monitoringjahr endete am 30. April 2025. Nutztierrisse gingen 2024 zurück, auf rund 1.109 Übergriffe mit etwa 4.300 getöteten Tieren, 86,6 Prozent davon Schafe und Ziegen.

Elektrozäune senken Übergriffe je nach Aufbau um 66 bis 100 Prozent; für generelle Bejagung ist kein solcher Effekt nachgewiesen. In Sachsen waren im Sommer 2026 drei Viertel der betroffenen Herden nicht ausreichend geschützt. Bund und Länder zahlten 2024 rund 17 Millionen Euro für Prävention und 0,75 Millionen Euro Entschädigung.

Konstruktiv 78/100✓ Lösung benannt✓ Belege✓ Grenzen benanntTon: nüchtern

Datenreicher, nüchterner Text, der mit Herdenschutz eine belegte Lösung benennt und Unsicherheiten der Zahlen offenlegt.

Der Text arbeitet mit vielen konkreten Zahlen zu Territorien, Todesursachen, Nutztierrissen und Kosten und nennt Quellen wie die Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes. Als Lösung wird der Elektrozaun mit messbarer Wirkung angeführt und der fehlende Nachweis für eine generelle Bejagung offen benannt. Auch die Grenzen der Daten, etwa Mindestwerte und nachträgliche Korrekturen, werden ehrlich erklärt. Mehr Konkretes dazu, warum viele Herden ungeschützt bleiben und wie sich das ändern ließe, etwa durch Erfahrungen aus einzelnen Regionen, würde den Text noch stärker machen.

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