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Der E-Auto-Anteil bei EU-Neuwagen steigt von 17 auf 21 Prozent

Das Statistische Bundesamt hat am 22. September gemeldet, dass 2025 in der EU 17,3 Prozent aller neu zugelassenen Autos reine Elektroautos waren, rund 1,89 Millionen Fahrzeuge.

Zehn Jahre zuvor waren es 0,4 Prozent. Die Zahl ist allerdings schon überholt: Im ersten Halbjahr 2026 lag der EU-Anteil bei 20,7 Prozent, in Deutschland im August bei 32,4 Prozent. Gezählt werden Neuzulassungen, nicht der Bestand.

Die Unterschiede zwischen den Mitgliedstaaten sind groß. Dänemark kam 2025 auf 67,8 Prozent, die Niederlande auf 40,2 Prozent, Kroatien auf 1,9 Prozent. Deutschland meldete 545.100 neue Elektroautos, 19,1 Prozent der eigenen Neuzulassungen und 28,9 Prozent aller neuen Stromer in der EU. Hybride kamen zusammen auf 42,4 Prozent, davon 33,2 Prozent ohne Stecker und 9,4 Prozent als Plug-in, Benziner auf 27,3 Prozent, Diesel auf 9,8 Prozent. Norwegen erreichte 95,1 Prozent, gehört aber nicht zur EU.

Hybride sind keine Elektroautos, sie haben weiterhin einen Verbrennungsmotor. Und der Bestand hinkt den Neuzulassungen weit hinterher: In Deutschland sind erst 4,1 Prozent aller zugelassenen Pkw rein elektrisch, in Dänemark 17,9 Prozent. Der Vorschlag der EU-Kommission vom Dezember 2025, das Verbrenner-Aus 2035 auf 90 Prozent CO2-Minderung abzusenken, ist noch nicht beschlossen.

Der deutsche Sprung fällt mit der im Mai 2026 beschlossenen Kaufprämie zusammen, bis zu 6.000 Euro, drei Milliarden Euro für rund 800.000 Fahrzeuge. Dänemark arbeitet dagegen mit Steuern: Elektroautos zahlen nur 40 Prozent der Zulassungssteuer, ab 2027 steigt der Satz jährlich.

Konstruktiv 72/100✓ Lösung benannt✓ Belege✓ Grenzen benanntTon: nüchtern

Datenreicher, nüchterner Überblick zum Hochlauf der Elektromobilität, der Fortschritte belegt und Einschränkungen wie den geringen Bestandsanteil offen benennt.

Der Text zeigt einen messbaren Fortschritt und nennt zugleich zwei politische Ansätze, die wirken: die deutsche Kaufprämie und die dänische Steuerlösung. Die Zahlen sind konkret, nach Ländern aufgeschlüsselt und klar zugeordnet. Stark ist, dass Grenzen ausdrücklich genannt werden: Hybride sind keine Elektroautos, der Fahrzeugbestand liegt weit zurück, und die EU-Regel für 2035 ist noch offen. Es fehlen Quellenangaben und Einordnungen, warum manche Länder zurückbleiben und was daraus für andere folgt.

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