USA verlängern die Zollpause mit China um zwei Monate
Er sagte das am Abend des 23. September, kurz nachdem Chinas Präsident Xi Jinping zu einem dreitägigen Staatsbesuch in Washington gelandet war. Peking hat die Verlängerung bisher nicht bestätigt. Ein gemeinsamer Text liegt nicht vor.
Die Pause geht auf das Treffen von Donald Trump und Xi am 30. Oktober 2025 in Busan zurück. Auf dem Höhepunkt des Handelsstreits im April 2025 lagen die US-Zölle bei bis zu 145 Prozent und die chinesischen bei 125; heute liegt der effektive US-Satz auf chinesische Waren bei rund 22 Prozent. Bessent sprach am 23. September im Hauptquartier der Weltbank mit Vizepremier He Lifeng. Washington verlangt verlässlichere Lieferungen Seltener Erden und mehr Agrarkäufe.
Verschoben wurde nur eine Frist. Chinas Aussetzung der im Oktober 2025 angekündigten Exportkontrollen für Seltene Erden läuft weiterhin am 10. November 2026 aus. Und die US-Zölle, deren Aussetzung hier verlängert wird, hat der Supreme Court im Februar 2026 gekippt; ersetzt wurden sie über andere Rechtsgrundlagen. Bei Sojabohnen erfüllte China bis August rund ein Viertel der zugesagten 25 Millionen Tonnen.
Das Handelsdefizit der USA mit China ist von 382 Milliarden Dollar 2022 auf 202 Milliarden 2025 gefallen, Chinas Anteil an den US-Importen von 22 auf 13,4 Prozent. Die Zölle kosten amerikanische Haushalte nach Schätzungen von Yale und Tax Foundation 820 bis 1.100 Dollar im Jahr.
Nüchterner, faktenreicher Text über eine Zollpause, der Grenzen der Einigung klar benennt, aber kaum Wege nach vorn aufzeigt.
Der Text arbeitet mit vielen konkreten Zahlen, Daten und Quellen wie Yale und der Tax Foundation und bleibt dabei sachlich. Stark ist, dass er die Reichweite der Einigung einordnet: Es wurde nur eine Frist verschoben, Peking hat nichts bestätigt, und China hat seine Soja-Zusagen nur teilweise erfüllt. Als Fortschritt erkennbar ist die Entspannung bei den Zollsätzen, ein echter Lösungsweg oder eine Perspektive für die kommenden Monate fehlt aber. Mehr Einordnung, wie es weitergehen könnte und welche Optionen die Beteiligten haben, würde den Text konstruktiver machen.
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