Südkoreas Börse bricht ein und Handel stoppt kurz
Südkoreas Leitindex Kospi ist im Frühhandel zeitweise um fast 9 Prozent abgestürzt, der Handel wurde für 20 Minuten ausgesetzt. Das meldete zdfheute.de am 6. November. Auslöser war ein weltweiter Ausverkauf von Tech-Aktien. Anleger fürchten nach dem Wahlsieg der Demokraten bei den US-Zwischenwahlen einen langsameren Ausbau von Rechenzentren. Seit dem Rekordhoch vom Juni hat der Kospi fast die Hälfte an Wert verloren.
Ob die Kurse weiter fallen, ist offen. Wie stark die Demokraten den Bau von Rechenzentren tatsächlich bremsen, steht nicht fest. Südkoreas Regierung kündigte zusätzliche Maßnahmen an, falls die Kursschwankungen zunehmen; welche, ist nicht genannt.
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