Menschen mit Demenz sprechen im Museum über Kunst
Eine Frau im Rollstuhl, eine andere mit Rollator: Alle in der Gruppe aus einem Kölner Altenzentrum leben mit Demenz und sprechen im Museum Ludwig über Bilder von Macke und Picasso. Geführt werden sie vom Kunstvermittler Jochen Schmauck-Langer, wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung am 7. November berichtet. Er knüpft an Erinnerungen der Teilnehmer an, nicht an Fachwissen. Die Gäste bleiben anderthalb Stunden aufmerksam, laut Schmauck-Langer länger, als man Menschen mit Demenz sonst zugesteht.
Wie viele der rund 1,8 Millionen Menschen mit Demenz in Deutschland solche Führungen erreichen, sagt der Bericht nicht; eine Studie zur Wirkung nennt er nicht. Offen ist auch die Finanzierung: Nach Schmauck-Langers Darstellung sollen die Kölner Museen über den Museumsdienst an den realen Kosten beteiligt werden.
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