Bundesregierung hält Eishockey-WM mit Russland für undurchführbar
Die Bundesregierung schließt die Eishockey-WM im Mai in Deutschland bei einer Teilnahme Russlands praktisch aus. Das meldete der Spiegel am 7. November. Regierungssprecher Stefan Kornelius verwies auf Boykottdrohungen mehrerer Länder, darunter Weltmeister Finnland, und auf Sponsoren, die bei einer russischen Teilnahme abspringen wollen. Der Internationale Sportgerichtshof Cas, die oberste Schiedsstelle des Sports, hatte Russland in der Vorwoche zugelassen.
Offen ist, ob das Turnier mit einer anderen Lösung stattfinden kann. Kornelius sprach von Gesprächen darüber, Einzelheiten nannte er nicht. DEB-Chef Frank Lutz brachte eine Rückgabe der Gastgeberrolle ins Spiel; eine Entscheidung steht aus.
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