KI macht Verunreinigungen im Schrott zum Vorteil
Verunreinigungen gelten beim Recycling von Metall als Makel. Forscher aus China, etwa aus Shanghai und Hongkong, sowie vom Max-Planck-Institut für Nachhaltige Materialien in Düsseldorf nutzen sie nun gezielt als Bestandteil neuer Legierungen, also Metallmischungen. Eine künstliche Intelligenz schlug Varianten von Gusseisen aus Schrott vor; von 17 getesteten erreichten 14 ein besseres Verhältnis von Festigkeit und Verformbarkeit als bisherige Recyclingwerkstoffe. Das meldete heise.de am 5. November unter Berufung auf die Max-Planck-Gesellschaft.
Geprüft wurde nur Sphäroguss, ein Gusseisen mit kugelförmigem Graphit, das als tolerant gegen Verunreinigungen gilt. Ob das Verfahren bei Stahl, Aluminium und Kupfer funktioniert, will das Team untersuchen; einen Termin nennt die Mitteilung nicht. Offen ist auch, ob Gießereien die Laborergebnisse im Betrieb erreichen.
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