Bundestag beschließt Reform für günstigeren Führerschein
Wer in Deutschland den Autoführerschein macht, zahlt dafür laut Bundesverkehrsministerium im Schnitt rund 3.400 Euro. Das soll billiger werden: Mit der Mehrheit von Union und SPD hat der Bundestag am 5. November den ersten Teil einer Reform verabschiedet, wie tagesschau.de berichtet. Der Präsenzunterricht in der Theorie soll entfallen, ebenso die feste Zahl von Sonderfahrten. Verkehrsminister Steffen Bilger (CDU) zufolge können Fahrschüler im besten Fall bis zu 1.000 Euro sparen.
Gültig ist die Reform erst, wenn auch der Bundesrat zustimmt; greifen sollen die neuen Regeln möglichst Anfang 2027. Offen ist, ob Fahrschulen ihre Preise senken, denn sie legen sie selbst fest. Für das Üben mit Eltern fehlen im Entwurf noch die genauen Grenzwerte.
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