Sechs Bundesländer wählen Schulplattform ohne Microsoft und Google
Schulen in sechs Bundesländern sollen künftig ohne Programme von Microsoft oder Google arbeiten können. Berlin, die beiden anderen Stadtstaaten Bremen und Hamburg sowie Hessen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz schlossen dafür einen Rahmenvertrag über eine Bildungsplattform mit quelloffener, also frei einsehbarer Software. Die Software stammt vom Stuttgarter Unternehmen Nextcloud, die Server stellt der Hosting-Anbieter Ionos. Das berichtete Heise Online am 3. November. Öffentlich wurde die Einigung beim Digital-Gipfel der Bundesregierung in Berlin.
Der Vertrag läuft zunächst vier Jahre. Ob die Plattform tatsächlich in Klassenzimmern ankommt, ist offen: Laut Nextcloud müssen Schulen und Schulbehörden sie nicht nutzen. Wie viele Schulen umsteigen und was das kostet, nennt die Meldung nicht.
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