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Sprachmodelle, Kennzeichnung, Regeln und Folgen für Arbeit und Alltag. 11 Beiträge · Stand 2026-10-27

Uruguays Strom fast fossilfrei, Erstattung durch Buchungsportale, das neue Altersvorsorgedepot und Wasserzeichen für ChatGPT: die vier Themen der Woche.

Chatbots schreiben Bewerbungen, Hausarbeiten und Produkttexte, oft ohne dass Leser es merken. Nun hat OpenAI, das US-Unternehmen hinter ChatGPT, unsichtbare Wasserzeichen für Texte seines Chatbots angekündigt, wie die Tagesschau am 22. Oktober berichtet.
Das Berliner Unternehmen Parloa gehört zu den wenigen deutschen KI-Start-ups, die mit mehreren Milliarden Dollar bewertet werden. Nach einer Finanzierungsrunde Anfang 2026 setzten Investoren den Wert der Firma mit drei Milliarden Dollar an.
Das französische Unternehmen Mistral hat am 6. Oktober sein bisher größtes KI-Modell vorgestellt. Mistral Large 4 soll Texte und Bilder verstehen, Programme schreiben und umfangreiche Aufgaben für Unternehmen bearbeiten.

Apple will verhindern, dass KI-Programme nach einer unklaren Zustimmung sämtliche Daten eines Mac lesen können.

Der französische Anbieter für künstliche Intelligenz Mistral hat am 28. September einen Standort in München eröffnet. Dort sollen Programme für deutsche Industrieunternehmen entstehen, etwa für den Fahrzeugbau und die Energietechnik.

Google schickt am 1. Oktober erstmals eigene KI-Chips ins All. Der kühlschrankgroße Satellit MVP startet mit einer Falcon-9-Rakete von der Vandenberg Space Force Base und trägt vier Tensor Processing Units, ungefähr so viel Rechenleistung wie ein einzelner Server.

Am 21. September, einen Tag vor Beginn der UN-Generaldebatte in New York, haben 18 Staats- und Regierungschefs einen Aufruf zur Kontrolle der stärksten KI-Modelle unterzeichnet, darunter Bundeskanzler Friedrich Merz.

Gouverneur Gavin Newsom hat per Dekret eine Expertengruppe eingesetzt, die innerhalb von zwei Monaten Vorschläge für schärfere KI-Sicherheitsgesetze vorlegen soll, darunter ein verpflichtender Notschalter, unabhängige Beobachter in KI-Laboren und strengere Meldepflichten.

Erstmals nutzt eine Mehrheit der deutschen Unternehmen künstliche Intelligenz. Nach einer Umfrage des Digitalverbands Bitkom vom 14. September setzen 57 Prozent der Betriebe mit mindestens 20 Beschäftigten KI ein, 2024 waren es noch 20 Prozent.