US-Zwischenwahlen: Demokraten haben im Repräsentantenhaus gute Chancen
Am Dienstag wählen die USA bei den Zwischenwahlen, den Midterms in der Mitte von Donald Trumps Amtszeit, 35 Senatoren und alle 435 Abgeordneten des Repräsentantenhauses neu, dazu zahlreiche Gouverneure. Umfragen sehen die oppositionellen Demokraten im Repräsentantenhaus im Vorteil. Dort halten Trumps Republikaner derzeit nur 218 der Sitze, wie n-tv am 2. November berichtet. Entscheidend sind voraussichtlich wenige umkämpfte Rennen.
Die Demokraten halten im Repräsentantenhaus 214 Sitze, drei weitere sind vakant oder parteilos besetzt. Im Senat haben die Republikaner 53 von 100 Sitzen, die Demokraten 45, hinzu kommen zwei Parteilose, die mit ihnen stimmen. Die Demokraten müssten netto vier Sitze gewinnen, damit die Republikaner die Mehrheit verlieren. Laut dem Cook Political Report, einer Plattform von Wahlanalytikern, zeichnet sich bei sieben Senatssitzen ein Kopf-an-Kopf-Rennen ab, meist bei republikanisch besetzten. Im Blick stehen Michigan, Texas und Alaska.
Die Aussicht der Demokraten beruht auf Umfragen, nicht auf Ergebnissen. Im Senat ist die Lage enger: Bei einem Patt von 50 zu 50 entscheidet Vizepräsident JD Vance. Texas wählten die Demokraten zuletzt vor fast 40 Jahren in den Senat. Bei den Gouverneuren brauchen die Demokraten mindestens zwei zusätzliche Posten für eine Mehrheit.
Gewählt wird am Dienstag. Welche Partei die Mehrheit im Repräsentantenhaus und im Senat stellt, zeigt sich in den Ergebnissen der umkämpften Wahlkreise und Bundesstaaten. Einen Hinweis auf den Gesamtsieg liefern laut n-tv früh die Ergebnisse dieser Wahlkreise.
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