Studie: Rechenzentren brauchen mehr Wasser als gedacht
Kaum der Rede wert, sagt der Branchenverband Bitkom; eine neue Kurzstudie sieht das anders. Rechenzentren in Deutschland kühlten ihre Server 2025 mit rund 13 Milliarden Litern Wasser, ermittelte das Öko-Institut im Auftrag von Greenpeace. Bis 2030 könnte der Bedarf durch neue Großanlagen auf bis zu 27 Milliarden Liter im Jahr steigen, so die Hochrechnung. Das berichtete Spektrum am 6. November. Die Studie warnt vor Grundwasserstress und Streit ums Wasser in bereits trockenen Regionen.
Unsicher ist schon die Datenbasis: Von rund 1.200 meldepflichtigen Betreibern lieferte weniger als die Hälfte Angaben, nur 139 Meldungen waren verwertbar. Ob die Bundesregierung Greenpeace folgt und Wassergutachten vor Genehmigungen vorschreibt, ist offen; einen Termin nennt die Quelle nicht.
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