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Extremwetter kostet Österreich jedes Jahr Milliarden Euro

Eine Milliarde Euro ist nur ein Teil der Rechnung. So viel Schaden richten Extremwetterereignisse in Österreich im Jahresschnitt direkt an Gebäuden, Infrastruktur und in der Landwirtschaft an.

Eine Milliarde Euro ist nur ein Teil der Rechnung. So viel Schaden richten Extremwetterereignisse in Österreich im Jahresschnitt direkt an Gebäuden, Infrastruktur und in der Landwirtschaft an. Mit den Todesfällen durch Hitze und Naturgefahren sind es jährlich 3,7 Milliarden Euro. Das zeigen erste Ergebnisse der Studie COIN, benannt nach dem englischen Begriff für Kosten des Nichthandelns, unter Leitung der Universität Graz in der Steiermark, wie science.orf.at am 22. Oktober berichtet.

Die Studie COIN 2.0 bildet den Schnitt der Jahre 2017 bis 2024 ab. Für die Todesfälle setzt sie einen statistischen Wert an, wie ihn auch Lebensversicherungen verwenden, erklärt Studienleiterin Birgit Bednar-Friedl. Die Schadenskosten erhebt Markus Leitner vom Umweltbundesamt, der österreichischen Umweltbehörde. Das Team führte Daten des staatlichen Katastrophenfonds, der Versicherungen und des Wildbach- und Lawinenkatasters zusammen. Herausragende Jahre waren 2021 mit Hagel in Ober- und Niederösterreich und das letzte Jahr der Auswertung mit dem Septemberhochwasser in Niederösterreich.

Leitner nennt die Summen „jedenfalls eine Unterschätzung der tatsächlichen Schäden“: Katastrophenfonds und Versicherungen erfassen nur Auszahlungen. Es fehlen Instandhaltung an Straßen und Schienen, Personalkosten der Freiwilligen Feuerwehr und Einbußen im Wintertourismus. Der größere Teil der Jahreskosten ist eine Rechengröße für Todesfälle. Das laufende Jahr fehlt noch; allein die Agrarschäden durch Hagel bezifferte die Hagelversicherung auf eine Milliarde Euro.

Die Studie läuft noch, einen Termin für die vollständigen Ergebnisse nennt der Bericht nicht. Als nächsten Schritt nennt Leitner vom Umweltbundesamt, bestehende Anpassungsprojekte wie Hochwasserschutz und Wildbachverbauung in die Fläche zu bringen.

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Konstruktiv 62/100✓ Lösung benannt✓ Belege✓ Grenzen benanntTon: nüchtern

Der Text liefert belegte Zahlen, Quellen und ehrliche Einschränkungen, nennt aber Lösungen nur knapp am Ende und ohne konkrete Wirkung oder Kosten.

Der Text stützt sich auf konkrete Zahlen, benannte Forschende und Datenquellen und erklärt offen, warum die Summen eher zu niedrig sind und was noch fehlt. Der Ton bleibt sachlich und ohne Alarm. Schwach ist der Lösungsteil: Hochwasserschutz und Wildbachverbauung werden nur genannt, ohne Beispiele, Kosten oder Nutzen. Mehr Belege dafür, was Vorsorge tatsächlich einspart, würden den Text deutlich konstruktiver machen.

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