Rheinland-Pfalz startet Online-Check zum Hochwasserrisiko von Gebäuden
Wo liegen Kellerfenster und Steckdosen, wofür wird der Keller genutzt? Solche Fragen stellt der neue „HochwasserRisiko-Check“ in Rheinland-Pfalz, den Umweltministerin Christine Schneider (CDU) am Dienstag freigeschaltet hat, wie der SWR am 27. Oktober berichtet. Das Online-Angebot schätzt, wie stark ein Gebäude durch Hochwasser und Starkregen bedroht sein könnte. Entwickelt wurde es mit dem Hochwasserkompetenzcentrum in Köln, einem Verein für Hochwasservorsorge; Rheinland-Pfalz engagiert sich dort laut Schneider als erstes Bundesland aktiv.
Dafür verknüpft die Anwendung die Adresse und Angaben zum Gebäude mit öffentlichen Risikokarten zu möglichen Wasserständen und Überflutungen. Der Fragebogen unterscheidet zwischen Eigentümern und Mietern. Am Ende stehen Empfehlungen, vom Ausräumen gefährdeter Gegenstände aus dem Keller bis zu baulichen Maßnahmen gegen eindringendes Wasser. Der Check ergänzt den Hydrozwilling, eine landesweite Gefahrensimulation, die seit dem Frühjahr für jeden Ort in Rheinland-Pfalz frei im Netz steht. Setzen Land oder Kommunen Schutzmaßnahmen um, sollen die Risikokarten angepasst werden.
Der Check liefert eine Einschätzung, keine Begutachtung. Bei hoher Betroffenheit kann ein Hochwasser-Pass des Kölner Zentrums sinnvoll sein, für den Fachpersonal das Gebäude vor Ort prüft. Dieser Pass gehört nicht zum Check und ist in der Regel nicht kostenlos; einen Preis nennt der SWR nicht. Schneider warnt zudem, der Check ersetze keine umgesetzten Schutzmaßnahmen.
Als Nächstes will Umweltministerin Schneider die Zusammenarbeit mit dem Kölner Zentrum ausbauen; einen Zeitplan dafür nennt der Bericht nicht. Wie oft die Risikokarten nach neuen Schutzmaßnahmen von Land und Kommunen aktualisiert werden, legt der Bericht ebenfalls nicht fest; davon hängt ab, wie aktuell die Einschätzungen des Checks bleiben.
Der Text beschreibt ein konkretes Vorsorgewerkzeug mit nachvollziehbarer Funktionsweise und benennt offen Grenzen, fehlende Preise und ungeklärte Aktualisierungsintervalle.
Der Text stellt ein praktisches Angebot vor, das Menschen hilft, ihr Hochwasserrisiko einzuschätzen und Gegenmaßnahmen zu planen. Er nennt Quellen, Partner und die Verbindung zum Hydrozwilling und bleibt sachlich. Ehrlich benennt er, dass der Check keine Begutachtung ist und dass Preis, Zeitplan und Aktualisierung der Karten offen sind. Der Score stiege mit Angaben zu Kosten, Nutzerzahlen oder ersten Erfahrungen und einer Einordnung, wie zuverlässig die Einschätzungen sind.
KI-Einschätzung nach festen Kriterien. So bewerten wir →



