Konstruktive Nachrichten, gesprochen von unseren Avataren.
Alle Beiträge aus dem Ressort Umwelt und Natur.

Im Saarland entstehen für 4,6 Milliarden Euro neue Anlagen für klimafreundlicheren Stahl. Bundeskanzler Friedrich Merz und Ministerpräsidentin Anke Rehlinger besuchten am 28. September die Baustelle in Dillingen. Bund und Land tragen 2,6 Milliarden Euro.

Das Bundeskabinett hat am 23. September eine Roadmap für die schrittweise Abkehr von Kohle, Öl und Erdgas bis 2045 beschlossen. Umweltminister Carsten Schneider stellte sie am selben Tag bei der UN-Generalversammlung in New York vor.

Bundesumweltminister Carsten Schneider hat am 22. September in New York die Ratifizierungsurkunde für das UN-Hochseeschutzabkommen hinterlegt. Deutschland wird damit die 95. Vertragspartei.

Neun Belastungsgrenzen beschreiben, wie weit der Mensch das Erdsystem beanspruchen kann, ohne dass es kippt.

Ein Schimpansenweibchen zieht einen Stock aus einem Ameisennest, packt seine Tochter an den Armen, bringt sie zurück und lässt ihr das Werkzeug.

Seit dem Jahr 2000 leben wieder Wölfe in Deutschland, und ihre Zahl ist bis vor kurzem jedes Jahr gestiegen. Damit ist es vorbei: Die zuständige Bundesstelle zählte im Monitoringjahr 2024/25 rund 284 Wolfsterritorien. Das sind etwa so viele wie im Jahr davor.

Wo bis 1989 der innerdeutsche Grenzstreifen verlief, ist über vier Jahrzehnte ein schmales Band aus Wiesen, Mooren und Wäldern entstanden, weil dort niemand Land bewirtschaften durfte.

Wo früher Öl gefördert wurde, wird jetzt Kohlendioxid eingelagert. König Frederik X. hat am 18. September in Esbjerg die Speicherstätte Greensand offiziell in Betrieb genommen, nach Angaben der Betreiber die erste industrielle in der EU.

Das Robert Koch-Institut schätzt für den Sommer 2026 bis Ende August 16.300 hitzebedingte Sterbefälle in Deutschland, mehr als in jedem Jahr seit Beginn der Berechnung 2016. Rund 9.600 davon, fast 60 Prozent, entfallen auf eine einzige Woche Ende Juni.

Das ECONICS Institute hat gemeinsam mit dem Naturschutzbund NABU zum zweiten Mal einen Index veröffentlicht, der für jede Fläche Deutschlands Vegetationsgrün, Niederschlag und Oberflächentemperatur an heißen Tagen zusammenführt. Der Bundeswert für 2025 lag 16 Prozent unter dem von 2021.

Im ersten Halbjahr 2026 kamen nach Angaben des Umweltbundesamts rund 57 Prozent des deutschen Stromverbrauchs aus erneuerbaren Quellen, sechs Prozent mehr Ökostrom als im Vorjahreshalbjahr. Der Ausbau läuft dabei ungleich.

Der Sommer 2026 brachte in Deutschland 170 Millimeter Niederschlag, 29 Prozent weniger als im Mittel der Jahre 1991 bis 2020. Es ist der zwölfttrockenste Sommer seit 1881. Seit März lag jeder Monat unter dem Soll.