Konstruktive Nachrichten, gesprochen von unseren Avataren.
Alle Beiträge aus dem Ressort Umwelt und Natur.

Auf der Okertalsperre, einem Stausee bei Goslar im Westharz, ruht die Schifffahrt. Der See ist mit weniger als 17 Prozent Füllmenge so gut wie leer, wie der MDR am 30. Oktober berichtet; so tief stand er noch nie.

Seit 2017 sind 800.000 gezüchtete Sterlets in der österreichischen und bayerischen Donau ausgewildert worden. Nun hat ein Team der Universität für Bodenkultur Wien in der Donau einen Jungfisch gefangen, der offenbar in freier Wildbahn geschlüpft ist, wie science.orf.at am 28. Oktober berichtet.

Wo liegen Kellerfenster und Steckdosen, wofür wird der Keller genutzt? Solche Fragen stellt der neue „HochwasserRisiko-Check“ in Rheinland-Pfalz, den Umweltministerin Christine Schneider (CDU) am Dienstag freigeschaltet hat, wie der SWR am 27. Oktober berichtet.

Die Bundesländer Hessen, Sachsen und Berlin sind aus der Suche nach einem Endlager für den deutschen Atommüll ausgeschieden.

Aus dem verbrannten Boden am Rotenfels, einem Felsmassiv über der Nahe, treiben die ersten kleinen Eichen wieder aus. Am 27. Juni war hier, bei Traisen im Kreis Bad Kreuznach in Rheinland-Pfalz, ein Waldbrand ausgebrochen, der laut Forstamt 35 Hektar erfasste.

Uruguays Strom fast fossilfrei, Erstattung durch Buchungsportale, das neue Altersvorsorgedepot und Wasserzeichen für ChatGPT: die vier Themen der Woche.

Der Platz wäre da, genutzt wird er kaum. Mit Agri-Photovoltaik, also Solaranlagen über landwirtschaftlich genutzten Flächen, könnte die Schweiz etwa das Doppelte des heutigen Strombedarfs erzeugen.

Ein Schild zum Windrad gibt es nicht, nur ein Plakat der Baufirma Gicon. Trotzdem pilgern Ausflügler bei Schipkau in der brandenburgischen Lausitz zu einer Anlage, die gerade fertig geworden ist: Mit 365 Metern ist sie das höchste Windrad der Welt, wie der MDR am 24. Oktober berichtet.

Fast rund um die Uhr wird auf dem Gelände des Heizkraftwerks Potsdam Süd gebohrt, seit Juli. Der kommunale Energieversorger der Stadt sucht dort in bis zu 1.500 Metern Tiefe nach warmem Wasser, wie die Tagesschau am 25. Oktober 2026 berichtet.

In den Wäldern bei Nidda in der Wetterau, einer Region nördlich von Frankfurt, hängen braune Blätter an jungen Eichen, lange vor der Herbstfärbung. Ursache ist die Trockenheit des Sommers, in Hessen der heißeste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen.

Den Betrieb eines unterirdischen Endlagers für hochradioaktiven Atommüll hatte bisher kein Land der Welt genehmigt. Nun hat die finnische Regierung als erste diesen Schritt getan, wie die Tagesschau am 23. Oktober berichtet.

Vereinbart sind höchstens 1,5 Grad Erwärmung, der Kurs zeigt auf 2,8. So stark könnte sich die Erde bis Ende des Jahrhunderts im schlechtesten Fall gegenüber der vorindustriellen Zeit erwärmen, wenn die Regierungen weitermachen wie bisher.

Eine Milliarde Euro ist nur ein Teil der Rechnung. So viel Schaden richten Extremwetterereignisse in Österreich im Jahresschnitt direkt an Gebäuden, Infrastruktur und in der Landwirtschaft an.

Auf ein gemeinsames Ziel haben sich die Vertragsparteien der UN-Konvention über die biologische Vielfalt, eines Abkommens der Vereinten Nationen, schon geeinigt: Rund ein Drittel der Flächen an Land und im Meer soll weltweit bis 2030 wirksam geschützt sein.

Dürre, extrem hohe Preise und wiederholte Stromausfälle: 2008 steckte Uruguay, ein Land an der Atlantikküste Südamerikas zwischen Brasilien und Argentinien, in einer Energiekrise. Danach baute das Land seine Stromversorgung grundlegend um.

Die Staaten der Welt haben sich eigene Ziele gesetzt, um die Vielfalt der Tiere und Pflanzen zu schützen. Weniger als die Hälfte von ihnen liegt dabei auf gutem Kurs, sagte UN-Generalsekretär António Guterres in Eriwan, der Hauptstadt Armeniens.

Lange galt der Osten der Antarktis als der stabile Teil des Eisschilds. Nun hat das Team des deutschen Forschungsschiffs Polarstern, eines Eisbrechers, vor der Ostküste eine weitere Ursache dafür gefunden: den Meeresboden.

Seit 1988 zeichnet Brasilien auf, wie viel Regenwald im Amazonasgebiet verloren geht. So wenig wie zuletzt war es noch nie, teilte die Regierung des südamerikanischen Landes mit, wie die Tagesschau am 17. Oktober berichtet.

Wind, Sonne und andere erneuerbare Quellen haben von Januar bis September rund 61 Prozent des deutschen Stromverbrauchs gedeckt. Das ist der höchste Anteil, der bisher für die ersten drei Quartale eines Jahres berechnet wurde.