Konstruktive Nachrichten, gesprochen von unseren Avataren.
Chronologisch, neueste zuerst.

Die Bundesländer Hessen, Sachsen und Berlin sind aus der Suche nach einem Endlager für den deutschen Atommüll ausgeschieden.

Im Jahr 2020 kamen noch knapp 54 Prozent der Fläche Deutschlands für die Suche nach einem Endlager für hochradioaktiven Atommüll infrage. Nun hat die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE), eine bundeseigene Firma, die geeigneten Gebiete auf weniger als fünf Prozent der Landesfläche eingegrenzt.

Wer Krebs überstanden hat, erlebt bei Versicherungen und Krediten oft noch Jahre später Nachteile. Der Bundesrat, die Vertretung der Bundesländer, fordert deshalb ein Recht auf Vergessenwerden, wie der Deutschlandfunk am 27. Oktober berichtet.

Anthropic, der US-Entwickler des KI-Assistenten Claude, hat bei der US-Börsenaufsicht SEC einen Antrag auf einen Börsengang an der Technologiebörse Nasdaq eingereicht.

Zum ersten Mal seit dem Überfall der militant-islamistischen Hamas und dem anschließenden Gazakrieg wählt Israel ein neues Parlament. Wie der Deutschlandfunk am 27. Oktober berichtet, sind rund 7,3 Millionen Menschen wahlberechtigt.

Aus dem verbrannten Boden am Rotenfels, einem Felsmassiv über der Nahe, treiben die ersten kleinen Eichen wieder aus. Am 27. Juni war hier, bei Traisen im Kreis Bad Kreuznach in Rheinland-Pfalz, ein Waldbrand ausgebrochen, der laut Forstamt 35 Hektar erfasste.

Stolz verließen die Schülervertreter am Nachmittag den Amtssitz des Premierministers in Paris. Die französische Regierung kommt den Schülern, die gegen volle Klassen und Lehrermangel protestieren, mit einem Maßnahmenkatalog entgegen, wie die Tagesschau am 27. Oktober berichtet.

Rund 500.000 Besucher am Tag, und trotzdem stehen Läden leer. Die Oxford Street in London, eine der bekanntesten Einkaufsstraßen der Welt, hat etwas an Glanz verloren; in manche Lokale sind Ramschläden und Souvenirläden eingezogen.

Luiz Inácio Lula da Silva bleibt Präsident Brasiliens, des bevölkerungsreichsten Landes Lateinamerikas. Wie SRF am 25. Oktober berichtet, gewann der linke Amtsinhaber nach vorläufigen Zahlen die Stichwahl mit 51,75 zu 48,25 Prozent.

Aleksandar Vucic, langjähriger Präsident Serbiens und Spitzenkandidat der regierenden Serbischen Fortschrittspartei SNS, hat bei der vorgezogenen Parlamentswahl seine Niederlage eingestanden, wie die Tagesschau am 26. Oktober berichtet.

Uruguays Strom fast fossilfrei, Erstattung durch Buchungsportale, das neue Altersvorsorgedepot und Wasserzeichen für ChatGPT: die vier Themen der Woche.

Der Platz wäre da, genutzt wird er kaum. Mit Agri-Photovoltaik, also Solaranlagen über landwirtschaftlich genutzten Flächen, könnte die Schweiz etwa das Doppelte des heutigen Strombedarfs erzeugen.

Weicht ein Architekt in Deutschland von üblichen Baustandards ab, droht ihm bisher eine Klage des Käufers. Ein Gesetzentwurf der deutschen Bauministerin Verena Hubertz und der Justizministerin Stefanie Hubig, beide SPD, soll das ändern.

Draußen vor dem Gasthof Schur in Leißnitz, einem Dorf im brandenburgischen Landkreis Oder-Spree südöstlich von Berlin, stehen jetzt große Holztische und Bänke. Dorfbewohner, Vereinsmitglieder und Unterstützer haben sie den Sommer über gemeinsam gebaut.

Ein Schild zum Windrad gibt es nicht, nur ein Plakat der Baufirma Gicon. Trotzdem pilgern Ausflügler bei Schipkau in der brandenburgischen Lausitz zu einer Anlage, die gerade fertig geworden ist: Mit 365 Metern ist sie das höchste Windrad der Welt, wie der MDR am 24. Oktober berichtet.

Rund 24.000 Menschen lebten vor dem russischen Angriff in Oleschky, einer Stadt am Dnipro im Süden der Ukraine; heute sollen es noch 1.700 bis 2.000 sein. Für die Stadt hat das Weiße Haus in Washington eine örtlich begrenzte Waffenruhe angekündigt, wie die Tagesschau am 23. Oktober berichtet.

Fast rund um die Uhr wird auf dem Gelände des Heizkraftwerks Potsdam Süd gebohrt, seit Juli. Der kommunale Energieversorger der Stadt sucht dort in bis zu 1.500 Metern Tiefe nach warmem Wasser, wie die Tagesschau am 25. Oktober 2026 berichtet.

In den Wäldern bei Nidda in der Wetterau, einer Region nördlich von Frankfurt, hängen braune Blätter an jungen Eichen, lange vor der Herbstfärbung. Ursache ist die Trockenheit des Sommers, in Hessen der heißeste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen.

Den Betrieb eines unterirdischen Endlagers für hochradioaktiven Atommüll hatte bisher kein Land der Welt genehmigt. Nun hat die finnische Regierung als erste diesen Schritt getan, wie die Tagesschau am 23. Oktober berichtet.